Wer mit Gott spricht, bekommt Mut

Impulse für ein Kindergebetstreffen

«Herr, gib uns Mut!» Genau das beteten die ersten Christen. In Apostelgeschichte 4,24-32 erfahren wir, dass sie große Angst hatten. Menschen wollten sie davon abhalten, von Jesus zu erzählen. Trotzdem gaben sie nicht auf. Stattdessen baten sie Gott um Mut, damit sie weiterhin von Jesus erzählen konnten.

Genau das machten Petrus und Johannes. Sie gingen in die Stadt und erzählten den Menschen: «Jesus ist Gottes Sohn. Er lebt! Durch ihn können Menschen Hoffnung bekommen.» Aber nicht alle Menschen freuten sich darüber. Einige waren wütend. Sie wollten nicht, dass Petrus und Johannes von Jesus erzählen. Sie wurden festgenommen und mussten sich vor wichtigen Leuten verantworten. Am Ende wurden sie unter starker Bedrohung vom hohen Rat wieder freigelassen. Schnell gingen sie zu ihren Freunden. Alle Christen trafen sich und die beiden erzählten, was passiert war. «Was sollen wir jetzt tun?», fragten sie sich. «Sollen wir Angst haben? Sollen wir aufhören, von Jesus zu erzählen?» Nein! Sie taten etwas anderes:

Sie beteten. Das war ein besonderes Gebet. Sie beteten nicht: «Gott, mach alle Probleme weg.» Sie beteten: «Gott, mach uns stark, damit wir mit dir durch diese Probleme gehen können.» Die Menschen konnten sehen: Diese Christen hatten etwas Besonderes. Sie hatten Mut, weil Jesus bei ihnen war.

Und weißt du was? Auch heute brauchen wir manchmal Mut. Vielleicht, um die Wahrheit zu sagen. Vielleicht, um jemandem zu helfen. Vielleicht, um freundlich zu bleiben, wenn andere gemein sind. Du musst nicht allein mutig sein. Du kannst beten: «Jesus, gib mir Mut. Sei bei mir und hilf mir, das Richtige zu tun.» Denn der gleiche Gott, der Petrus und Johannes Mut geschenkt hat, ist auch heute bei dir.

Gebetsaktion

Wir stellen uns im Kreis auf und legen unserem Nachbarn die Hand auf die Schulter. Wir spüren: Ich bin nicht allein. Wir gehören zusammen. So war es auch bei den ersten Christen. Sie beteten gemeinsam und machten einander Mut, weil Jesus bei ihnen war. Lasst uns beten. Für uns, dass Jesus uns Mut schenkt. Und für Menschen, die es gerade schwer haben, dass sie spüren: Jesus ist bei ihnen und geht mit ihnen.

Mut-Fussspuren

Schneide zwei Fußspuren aus Papier aus. Schreibe auf die erste: «Jesus geht mit mir.» Auf die zweite: «Ich gehe mutig weiter.» Lege die Fußspuren auf den Boden und mache bewusst einen Schritt nach vorne. Überlege dabei: Wo brauche ich heute Mut? Bete kurz und geh los!

Mut-Stein

Suche dir einen kleinen Stein und stecke ihn in deine Hosentasche. Jedes Mal, wenn du ihn heute spürst, erinnere dich: Jesus ist bei mir und macht mich mutig! Erzähle am Abend deiner Familie oder einem Freund, wann dir Jesus geholfen hat, mutig zu sein.